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Technische Universität Darmstadt

Wiss. Mitarbeiter:in / PostDoc (w/m/d) - Resiliente Kommunikationssysteme

Technische Universität Darmstadt

Darmstadt
Publié le 5 novembre 2026

Description du poste

### **Über die TU Darmstadt** Die TU Darmstadt steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Die tiefgreifenden globalen Veränderungsprozesse – von Energiewende bis zu Künstlicher Intelligenz – gestalten wir durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit. Unsere Spitzenforschung bündeln wir in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials. Als eine in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main verankerte und sehr stark international geprägte Universität sehen wir uns den europäischen Werten und der europäischen Integration verpflichtet. ### **Über unseren Bereich** Das Fachgebiet Resiliente Kommunikationssysteme forscht an vorderster Front im Bereich der physikalischen Modellierung, Systemgestaltung und Optimierung sowie der Leistungsanalyse für neuartige Kommunikationstechnologien, die für zukünftige Kommunikationsnetze der nächsten Generation (6G und darüber hinaus) vorgesehen sind. Unser Hauptfokus liegt auf den kommunikations- und informationstheoretischen sowie signalverarbeitungstechnischen Aspekten dieser fortschrittlichen Systeme. Molekulare Kommunikation (MK) ist ein aufstrebendes Paradigma in der Kommunikationstechnik. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, die Informationen in elektromagnetische Wellen kodieren (z. B. über Amplitude, Frequenz oder Phase), betten MK-Systeme Informationen in die Eigenschaften von Signalmolekülen ein, etwa in deren Typ, Anzahl oder Freisetzungszeitpunkt. MK-Systeme können bahnbrechende Anwendungen ermöglichen, unter anderem in der Biotechnologie (z. B. Detektion von Zielsubstanzen), in der Medizin (z. B. zielgerichtete Arzneimittelabgabe und Krankheitsüberwachung) sowie in der Industrie (z. B. Überwachung von Ölpipelines oder chemischen Reaktoren) – insbesondere in Szenarien, in denen elektromagnetische Kommunikation ineffizient oder nicht realisierbar ist. Ein Netzwerk von Nanomaschinen, die über MK miteinander kommunizieren, bildet die Grundlage des Internet of Bio-Nano-Things (IoBNT) und ermöglicht es nanoskaligen Agenten, bei der Ausführung komplexer Aufgaben zusammenzuarbeiten. In den letzten Jahren haben synthetische Biologen molekulare Agenten entwickelt, die ihre Umgebung wahrnehmen und ihren Zustand als Reaktion auf bestimmte Chemikalien (z. B. Tumor-Biomarker) verändern können. Obwohl diese Agenten einzeln betrachtet nur über relativ einfache Funktionen verfügen, zeigen unsere bisherigen Ergebnisse, dass ein Netzwerk solcher Agenten in der Lage ist, Ziele (z. B. Tumoren) innerhalb komplexer Gefäßnetzwerke (z. B. des Herz-Kreislauf-Systems) zu lokalisieren. Die Systemfähigkeiten und -grenzen dieser Technologie sowie ihre grundlegenden Leistungsgrenzen sind jedoch bislang weitgehend unerforscht. ### **Informationen zur Stelle** * Kennziffer: Kennziffer * Eintrittsdatum: Besetzung * Befristung: Befristung * Umfang: Umfang * Vergütung: Tarif * Einsatzort: Einsatzort * Bewerbungsfrist: Bewerbungsfrist ### **Ih